In Deutschland geboren, aber in Italien aufgewachsen, studierte Hannah zeitgenössischen Tanz am Laban Trinity College in London, wo sie 2006 ihren BA(Hons) Dance Theatre erwarb. Ihre Performance-Praxis führte sie unter anderem zur Retina Dance Co. in Großbritannien, zum Centro Coreografico Galego in Spanien und zur T.r.a.s.h. DansPerformanceGroup in Holland.
2015 absolvierte sie den MACoDE (Master in Contemporary Dance Education) an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Im September 2016 begann sie ihre Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main im Fachbereich Schauspiel. Seit September 2018 ist sie Professorin für Zeitgenössischen Tanz an der BAtanz, mit einem Schwerpunkt auf Transfers zwischen somatischen Praktiken und zeitgenössischem Tanz.
Um ihr Interesse an somatischen Praktiken zu vertiefen, begann sie 2016 das Body-Mind Centering® Somatic Movement Education Program bei EmbodyMove in Großbritannien. Seit 2019 studiert sie auch Feldenkrais, 2021 wurde sie in die Selbstinduzierte Kognitive Trance eingeführt.
In Zusammenarbeit mit Simon Mayer hat sie 2022 SOMATIC TRATATA – rhythm, rapture and romance uraufgeführt. Im Rahmen der Kulturhauptstädte Europas 2024 (Tartu, Salzkammergut und Bodo) tritt sie bei Volxfest von Simon Mayer und Village Party von Simon Mayer & Sigurd Heide auf. Ihre Forschungsarbeit „Tänze zwischen Ordnung und Unordnung“ (gefördert vom Fonds Darstellende Künste) hinterfragt kollektive Tanzphänomene als Medium der Befreiung und Ekstase einerseits und als Medium der Disziplinierung andererseits. Weiterführend beschäftigt sie sich zusammen mit Charlotte Simon auch in ihrer neuesten Arbeit CHOREOMANIACS mit der Tanzwut und ihrer Ansteckungsgefahr.
Mehr Infos zu Hannahs Arbeit findet sich hier: https://www.hannahshakti.com/
