Traditioneller Tanz hat in der Vergangenheit exklusiven Staub angesetzt, wir holen ihn uns inklusiv zurück.
Traditioneller Tanz trägt in seinen Wurzeln etwas Magisches: Er verbindet, er erzählt Geschichten, er schafft Gemeinschaft. Doch allzu oft wurde er missbraucht – als Werkzeug der Ausgrenzung, der Normierung, der Macht. Die Geschichte hat ihn manchmal schwer gemacht, belastet mit dem Staub vergangener Ideologien.
Wir holen ihn zurück – nicht als starre Form, sondern als lebendiges und freudiges Miteinander. Als etwas, das uns alle trägt. Wir fragen: Was bleibt, wenn wir den Ballast der Vergangenheit abstreifen? Was entsteht, wenn wir die Freude, die Kraft, die Gemeinschaft des Tanzes neu erfinden? Aber dieses Mal barrierefrei!
Wir lassen uns von alten Volkstänzen inspirieren und kreieren unsere eigenen, um auch die Tradition des Erfindens zu würdigen.
„Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.“ (Thomas Morus) Vera Rosner und Simon Mayer sagen: „Lasst uns tanzen, während sie brennt.“
